Mit guter
Beteiligung
von Seglern aus Lübeck, Eckernförde, Laboe, der
Schlei, Hamburg und Dänemark, der bisher besten
Besetzung in den letzten Jahren, wurde der
Glücksburger Förde-Cup unter wechselnden Bedingungen
am Wochenende 19,20.08.06 ausgesegelt.
Am ersten Tag
schien für Holly Dietrich alles klar, die beiden
letzten Wettfahrten am Sonntag bei zunehmendem Wind
und kräftigen Drehern wirbelten das Feld jedoch noch
mal durcheinander, 3 erste Plätze mit jeweils 12
Punkten, zeigen die hohe Leistungsdichte des Feldes
unter schwierigen Bedingungen.
Vielleicht war
auch manch einer durch die Suche nach Waal Henry
abgelenkt worden. Bzw. hatte sich auf seinen Rücken
festgefahren.
Die Stimmung beim
Regattaessen am Freitag war ausgezeichnet in
lockerer Atmosphäre, belebt durch den Austausch mit
Seglern der Drachen und Finn-Dinghis.
Die
Wettfahrtleitung meisterte professionell die
wechselnden Bedingungen, so das nach kurzer
Absprache am Samstag Abend, mit 2 weiteren
Wettfahrten am Sonntag, insgesamt 5 Wettfahrten
gesegelt werden konnten.
Der Pokal ging an
GER 741 mit Nils Springer, die Flensburger
Flottenmeisterschaft bereits zum 2. mal an GER 801
Andreas Christiansen.
Auch wenn ein
wesentlicher Teil der Flensburger Folke Flotte, das
Folkeboot wieder seiner eigentlichen Bestimmung,
dem sportlichen Familiensegeln zuführt, hat sich
ein harter Kern der Flotte wieder zunehmend dem
Regattasegeln verschrieben. Die berufliche Belastung
lässt eben bei vielen eine intensivere überregionale
Beteiligung nicht mehr: FGER 303, oder noch nicht:
FGER 852 zu, FGER 391 zuverlässig auch überregional
dabei, mit FGER 377; FGER 969, FGER 829 auch immer
mehr Flensburger mit am Start. Wir hoffen in den
folgenden Jahren noch mehr auswärtige
Folkebootfreunde in Flensburg begrüßen zu dürfen.
R.Winkler